Getreideernte Sepp Zeiner mit Geschwistern und Großeltern um 1965.
Geschwister und Großeltern Opa Zeiner und seine Nachbarn bei der Getreideernte mit dem Fuhrwerk um 1953.
Familie Zeiner 1965 Familie Zeiner um 1965.
Großvater mit den Enkeln Opa Zeiner mit den Enkeln Eva, Manfred und Christa.

Die Hofgeschichte

Unser Vierkanthof mit dem Zeillerner Mostg’wölb liegt umgeben von Obstbäumen am Ortsende von Oberzeillern ganz in der Nähe von Amstetten und unweit der Donau. Seit Generationen dreht sich hier alles um den Birnenmost – bereits Maria Theresia hat sich für die Birnbaumkultur im Mostviertel eingesetzt. Die reiche Geschichte und das Engagement für die Mostkultur sind deutlich spürbar – vor allem in der Qualität und im Geschmack unserer vielfach ausgezeichneten Produkte.

Unser Hof hat eine lange und sicher auch bewegte Geschichte hinter sich. Bereits 1483 wird erstmals der "Jorig am Ort zu Obern Zeylarn" (Jorig = Jörg = Georg,
Ort = Ende - nämlich das Ortsende von Oberzeillern) in den Stiftsbriefen der Pfarrkirche Zeillern urkundlich erwähnt.

Auf dem Anwesen, das in den alten Grundkatastern als Hof Nr. 1 geführt wurde, sind wir die 16. namentlich bekannte Generation der Hofbesitzer, die seit ca. 1600 lückenlos dokumentiert sind.

Der Name Zeiner scheint in der Matrik von Zeillern ab dem Jahr 1876 auf, als der damalige Besitzer Michael Zeiner seine Maria heiratete, die ihm in den folgenden Jahren 11 Kinder schenkte!

Heute bewirtschafte ich, Sepp Zeiner, gemeinsam mit meiner lieben Frau Loisi den Familienbetrieb. Auf 11 Kinder haben wir es zwar nicht gebracht, aber immerhin können wir auf einen Sohn und zwei Töchter stolz sein.

1992 haben wir im Zeillerner Mostg’wölb unseren Mostheurigen eingerichtet. Das urige Gewölbe, das für unseren Heurigen Pate stand, wurde ca. um 1800 ursprünglich als Rinder- und Pferdestall erbaut.

Wo einst die Hufe der Rösser klapperten, bewirten wir Sie heute in gemütlicher Atmosphäre mit einer Mostviertler Jause. Unsere deftigen und auch süßen Bauernspezialitäten, die wir ausschließlich selbst erzeugen, können Sie sich bei warmem Wetter auch draußen auf der Terrasse schmecken lassen.